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CMD&Myozentrik 4.-6. Mai 2018

Freie Plätze:
6 Stück
Teambildung:
555,00 EUR
Kein Steuerausweis gem. §4 Abs. 14 Satz 2 UstG


Jeden Tag sehen wir es: Bisse können sich verschieben. Zähne wandern und kippen in unversorgte Lücken ein, Schneidezähne verschachteln sich, usw. Das Kausystem des Menschen kompensiert solche Veränderungen, ohne, dass der Patient davon etwas bemerkt, oder dies willentlich beeinflussen könnte.

Diagnose- und Bissnahmeverfahren, welche auf der Manipulation des Unterkiefers und der terminalen Scharnierachse beruhen - und sei es nur als Referenz - arbeiten zwangsweise im kompensierten System. Sollten diese Kompensation das Kausystem überfordern, so dass es zu Symptomen kommt, so lassen sich mit diesen Methoden häufig nicht die Ursachen dafür darstellen. Im schlimmsten Falle führen sie zu Bisseinstellungen, die das System zusätzlich belasten und Symptome verstärken, oder in anderen Körpersegmenten auslösen.

Die neuromuskuläre Funktionslehre fokusiert darauf, wie leicht oder schwer ein Biss für die neuromuskuläre Steuerung "bedienbar" ist. Zur Vorbereitung eines myozentrischen Bissregistrates gehört daher die Entspannung der beteiligten Muskulatur, während Okklusalkontakte verhindert werden. Die Körperhaltung fließt mit in das Endresultat ein, da als Referenz nicht, wie in der Gnathologie, eine manipulierte Achse dient, sondern eine muskulär entspannte Ruhe-Schwebe. Dies macht die Myozentrik auch besonders erfolgreich und beliebt bei interdisziplinären Kooperationen.

In diesem Kurs kommt es immer wieder vor, dass auch Teilnehmer, die sich manchmal schon seit dem Studium mit einem Problem mit ihrem Biss herumschlagen, das Problem ihrer Kieferhaltung endlich verstehen lernen. Wie bei einem Puzzle fügen sich dann häufig einzelne Zeichen und Symptome zusammen und ergeben ein schlüssiges Bild.
  • Verständnis der neuromuskulären Funktionslehre im Vergleich zur gnathologischen
  • Erlernung von Muskelentspannungstherapien, insbesondere mit TENS und Ohrpunktstimulation
  • Erkennung und Interprätation von Zeichen der neuromuskulkären Dysfunktion
  • Ursprung und Prinzipien der Myozentrik
  • Die myozentrische Bissnahme Schritt für Schritt erlernen
  • Unterschiede bei den Bissnahmematerialien nutzen
  • Interprätation der myozentrischen Position
  • Kurs für Zahnärzte, Zahntechniker, evtl auch Osteopathen/Manualtherapeuten. Helferinnenausbildung im Team möglich.
  • Einstiegskurs: Keine anderen Kurse werden vorausgesetzt
  • Kursdauer: 2 1/2 Tage
  • Kurszeiten: Freitag 9:00 Uhr bis Sonntag ca. 13:00 Uhr
  • Arbeitsunterlagen: Aktuelle eigene Modelle
  • Downloads: Zur Kursvorbereitung werden den bestätigten Teilnehmern Downloads zur Verfügung gestellt., evtl. werden Downloads zur Verfügung gestellt, weitere Unterlagen werden im Kurs ausgeteilt.

Zahnarzt: Volle Teilnahme
Zahntechniker: Volle Teilnahme
Zahnarzthelferin: Eigenes Programm zum Zuarbeiten. TENS-Therapie, Einüben verschiedener Elektrodenanlagen bei Verspannungen der Schulter-, Nacken- und Kopfmuskulatur. Ohr-Reflexpunkttherapie zur Muskelentspannung. Bedienung der verschiedenen TENS-Geräte, sinvolle TENS-Programme und -Parameter. Verschreibung eines Gerätes für die Heimtherapie zur Miete oder zum Kauf auf Privatrezept. Umgang mit den verschiedenen Wasserkissen zum Ausgleich der Okklusion, Patientenanweisungen zum Tragen und Differenzieren von CMD-Problemen. Patientenführung, Abläufe planen.