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Die myozentrische Bissorthese 9. November 2018

Art.Nr.:
6 MBO
Freie Plätze:
10 Stück
380,00 EUR
Kein Steuerausweis gem. §4 Abs. 14 Satz 2 UstG

Soll man mit einer Schiene auch vernünftig essen können, so muss sie auch die wichtigsten Elemente einer Kaufläche aufweisen: Höcker, Fossae und Scherhöcker. Im Kurs "Senso-Motorische Okklusionsgestaltung" wurde erlernt, wie diese Elemente gezielt so platziert und gestaltet werden, dass sie eine ausgeglichene Funktion ermöglichen, statt sie zu stören. Dieses Wissen soll nun bei der Herstellung einer "kaufähigen" Schiene, die wir "Orthese" nennen zusammengefügt und in die Praxis umgesetzt werden. Dabei ist nicht nur wichtig, dass der Ort der Okklusion so gewählt wird, dass er von der Neuromuskulatur möglichst leicht erreichbar ist, sondern diese muss auch so gestaltet sein, dass sie eine eindeutige propriozeptive Orientierung ermöglicht. Dies ist mit dem Ausdruck "Senso-Motorische Okklusalgestaltung" gemeint, die Okklusion muss sich eindeutig und gut anfühlen, so dass sich möglichst keine Vermeidungsmuster im neuromuskulären System ausbilden.

Nach der Herstellung wird die Eingliedeurng von harten Schienen Schritt für Schritt demonstriert und ebenso, wie man sich bei Problemen behelfen kann. Auch die Remontage von harten Schienen wird gezeigt und bei Bedarf geübt. 

Im ITMR wird seit der Gründung am Thema der Okklusion gearbeitet. Zunächst in Form der Aufwachslehre nach Lundeen, welche ZTM Polz später unter dem Namen "Biomachanische Aufwachslehre" alleine weitertrug. Jedoch kamen nun noch die Erkenntnisse von Jankelson hinzu, der okklusale Vorkontakte von vorne herein nach dem Muster ihrer Vermeidung klassifiziert hat, also mit in Betracht genommen hat, dass jede Änderung in der okklusalen Kontaktbeziehung, anders als im Artikulator, im Menschen auch Änderungen in den neuromuskulären Bewegungsmustern herbeiführen. Das Senso-Motorische Okklusalkonzept, wie es heute vorliegt, ermöglicht die logische und dennoch einfache Herstellung von Okklusalkonturen, die ein minimales Störpotential aufweisen.
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  • Die vereinfachte Okklusalgestaltung nach den Regeln der Senso-Motorischen Okklusalgestaltung.
  • Die Identifizierung sinnvoller Okklusalstopps im Gegenkiefer.
  • Die Gestaltung von möglichst störungsfreien Okklusalkonturen im Ober- und Unterkiefer.
  • Die Herstellung einer myozentrischen Bissorthese, einem Behelf mit funktionsfähigen Kauflächen.
  • Dier CAD-Konstruktion von senso-motorischen Okklusalkonturen in der Frästechnik.
  • Kurs für Zahnärzte und Zahntechniker.
  • Folgende Kurse werden vorausgesetzt: PLA, MYO, SMO.
  • Kursdauer: 1 Tag
  • Kurszeiten: Freitag 9:00 Uhr bis Samstag ca. 17:30 Uhr
  • Arbeitsunterlagen: Aktuelle eigene Modelle, Artikulator, Labormotor. Eine detaillierte Materialliste geht Ihnen mit Ihrer Kursbestätigung zu.
  • Downloads: Zur Kursvorbereitung werden bestätigten Teilnehmern Downloads zur Verfügung gestellt, weitere Unterlagen, darunter auch Anschauungsmodelle, werden im Kurs ausgeteilt.

Für diesen Kurs steht keine Teambildung zur Verfügung. Zahnärzte und Zahntechniker buchen bitte reguläre Einzelplätze.