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Geschichte


Nach dem ersten erfolgreichen Aufwachskurs in Deutschland mit Prof. Lundeen an der Universität in Erlangen entschied Walter Schöttl 1970 für die weitere Verbreitung dieser Lehre ein eigenes Fortbildungsinstitut zu gründen, das Institut für Temporo-Mandibuläre Rehabilitation. Es bedurfte jedoch nicht nur eines Zahnarztes, um dieses neue Gedankengut weiter auszubauen, sondern auch eines aufgeschlossenen Zahntechnikers. Dieser war in Heinz Polz schnell gefunden, dem wir im Übrigen auch den Entwurf unseres Logos verdanken. 

Die Teamarbeit Schöttl/Polz in den nächsten 10 Jahren war sprichwörtlich und es entfaltete sich eine richtiggehende Sturm- und Drangzeit. Schon früh wurde Bert Wiebrecht für erste Crozard Kurse nach Deutschland ins ITMR eingeladen und eine Entwicklung jagte die andere. Immer komplexere Gerätschaften wurden integriert, wie das Gesichtsbogen- und Artikulatorsystem nach Stuart oder später auch das nach Lee. Bald waren die Grenzen des Machbaren in der Gnathologie ausgelotet.

Jedoch begann sich nun das Zwiegespann auseinander zu leben. Während sich Walter Schöttl neuen Theman zuwandte und versuchte, die komplexe Funktion auch mit anderen Mitteln, als die der Mechanik zu erfassen, wollte Heinz Polz den eingeschlagenen Weg fortsetzen und die zwischenzeitlich entwickelte biomechanische Aufwachslehre in die Breite tragen.

Als Rainer Schöttl 1985 von seinem Studium in den USA zurückkehrte, hatte der Vater sich von Polz getrennt und der Ausbildungsbetrieb im ITMR war zum erliegen gekommen. Jedoch gab es nun mit der Myozentrik und der neuromuskulären Funktionslehre ganz neue Themen. Walter Schöttl war deren Urheber, Bernard Jankelson, schon Jahre zuvor auf dem Midwinter Meeting in Chicago begegnet, hatte jedoch Gerätschaften samt Philosophie verworfen, weil sie sich nicht für die manuell geführten Techniken der Gnathologie eigneten. Nun, 8 Jahre später, beantworteten sie jedoch genau die Fragen, an denen er letztendlich gescheitert war.

Und so begann 1986 der Kursbetrieb erneut mit einem "Privatissimum", in dem Walter Schöttl seinen früheren Kursteilnehmern die Irrtümer der zuvor vertretenen Lehre darlegte und gleichzeitig neue Lösungswege aufzeigte. In die nun regelmäßig abgehaltenen "Myozentrikkurse" band er seinen Sohn Rainer von Anfang an als Referenten ein und übergab ihm schließlich 1990 die Leitung des ITMR, das nun in "Institut für Temporo-Mandibuläre Regulation" umbenannt worden war. Damals hatte das ITMR seit 20 Jahren bestanden, vor wenigen Jahren feierte es sein 40-jähriges Bestehen.


Es folgten mehrere Jahre der "ITMR German Learning Weeks", in denen Rainer Schöttl jeweils eine Gruppe deutscher Kollegen in Seattle betreute, wo Sie von Robert Jankelson in Vorträgen und praktischen Demonstrationen unterrichtet wurden. Aus diesen "Learning Week Teilnehmern" ging 1990 das
ICCMO, Sektion Deutschland, e.V. hervor, zu dessen Gunsten das ITMR seit mehreren Jahren auf ein eigenes Jahressymposium verzichtet.

Inzwischen existiert seit Jahrzehnten ein fester Ausbildungsgang im ITMR, dem der Name "Die Cranio-Mandibuläre Orthopädie®" zuteil wurde und der in einer schriftlichen Abschlussprüfung mündet. Nach Bestehen dieser Prüfung steht unseren Kursteilnehmern die kostenlose Mitgliedschaft in der
Fachschaft Myozentrik, Okklusion und Orthopädie, e.V. offen, welche das ITMR zum Erfahrungsaustausch unter ehemaligen Kursteilnehmern unterhält.









 
  

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CMD&Myozentrik

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Therapie mit einfachen Bissbehelfen

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Okklusion und Orthesen

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Neuromuskuläre Funktionsdiagnostik

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