„Erst die Theorie, dann die Praxis!“, so ist es üblich – in der Schule ebenso, wie im Studium. Menschen lernen aber besser gerade anders herum, indem sie erst ausprobieren und „begreifen“ und dann Antworten zu Fragen und Hintergründen finden. 

Unser Ausbildungskonzept berücksichtigt diese Reihenfolge: Mit Ausnahme des CMD-Basiskurses erfolgen zunächst praktische Unterweisungen, sei es für die physiologische Einstellung von Modellen im Artikulator, die Entspannung der Kaumuskulatur mit TENS, die myozentrische Bissregistrierung, die sensomotorische Okklusalgestaltung oder die Funktionsuntersuchung. Das richtige Vorgehen ist an einem Tag schnell erlernt und kann dann zu Hause praktiziert werden. Entstehen dabei Fragen und man möchte mehr über das „Warum“ wissen, so besucht man einfach den entsprechenden Vertiefungskurs. 

Wir sind bemüht, die Kurse so zu terminieren, dass man den Vertiefungskurs bei Bedarf am gleichen Wochenende mit einem der nächsten Praxiskurse kombinieren kann. Man hängt dazu einfach den Samstag an. 

Bei der Funktionstherapie fehlt es meist an einem schlüssigen Gesamtkonzept. Okklusalkonzepte kommen zum Einsatz, die noch aus der alten Scharnierachsen-Gnathologie stammen und man wundert sich, warum es bei der Eingliederung im Mund so viele Störungen im Biss gibt. Oder die Modelle werden nach den Maßgaben aus einer Zeit im Artikulator eingestellt, als man noch dachte, die Zentrik müsse in der Retralen liegen und der Mensch bewege seinen Unterkiefer um eine Achse. Nun wundert man sich, wenn Schienen am Ende posterior stören. 

Hier finden Sie ein System aus Funktionsverständnis, Modellübertragung, Bissregistrierung und Okklusionsgestaltung, bei dem alles sich nahtlos zum Konzept der Cranio-Mandibulären Orthopädie fügt. Dabei geht es nicht um teure Geräte und abstrakte Theorien, die kaum einer versteht, sondern um bodenständige Techniken, das praxisbezogene „Handwerk“ also, das jeder erlernen und einsetzen kann. 

● Erfahrung aus drei Generationen
● Neue Erkenntnisse
● Praktikable Konzepte
● Flexibler, modularer Aufbau


 

Neue ITMR Kursserie

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